Restaurantverwaltung

Benachrichtigungsverwaltung: Wer erhält welche Meldung?

Benachrichtigungsverwaltung mit den Optionen Alle, Ausgewähltes Personal und Aus für jede Benachrichtigungsart

In einem frisch eingerichteten System geht meist jede Benachrichtigung an alle: Das Telefon des Kellners klingelt bei Online-Bestellungen, das der Kasse bei Kellnerrufen, das des Inhabers bei jeder Bestellung, die die Küche fertigstellt. Bald schaut niemand mehr hin, und genau die wichtige Meldung geht unter. Mit der Benachrichtigungsverwaltung legen Sie auf einem Bildschirm fest, welche Benachrichtigung an wen geht.

Drei Optionen: Alle, Ausgewähltes Personal, Aus

Der Bildschirm Einstellungen › Benachrichtigungsverwaltung steht im Webpanel und in der mobilen App zur Verfügung. Für jede Benachrichtigungsart wählen Sie eine von drei Optionen: Alle, Ausgewähltes Personal oder Aus. Bei Ausgewähltes Personal haken Sie die Benutzer an, die sie erhalten sollen; ist niemand angehakt, erhält sie niemand. Die Regeln gelten pro Filiale, jede Filiale wird separat eingestellt. Wurde keine Regel gespeichert, geht jede Benachrichtigung an alle – solange Sie den Bildschirm nicht nutzen, ändert sich also nichts.

Diese Benachrichtigungsarten lassen sich steuern

Benachrichtigung Wann wird sie gesendet?
Neue Online-Bestellung Wenn eine Bestellung von Getir, Yemeksepeti, Uber Eats (Trendyol) oder Migros Yemek eingeht
Neue Tischbestellung Wenn einem Tisch Artikel hinzugefügt werden (Glocke im Webpanel)
QR-Menü-Bestellung Wenn ein Gast über das QR-Menü bestellt
Kellnerruf Wenn ein Gast über das QR-Menü den Kellner ruft
Tischbestellung fertig Wenn der Küchenmonitor eine Tischbestellung als fertig markiert
Online-Bestellung fertig Wenn der Küchenmonitor eine Online-Bestellung als fertig markiert
Mindestbestand Wenn ein Artikel auf oder unter seinen Mindestbestand fällt
Tischhinweis vom Personal Wenn das Personal einen Hinweis zu einem Tisch sendet
Automatischer Beleg gestoppt Wenn der automatische Fiskalbeleg einer Online-Bestellung nicht erstellt werden konnte

Die Regel greift auf dem Server

Die Regel wird auf dem Server angewendet, nicht auf dem Telefon. Push-Benachrichtigungen an die mobile App und den Browser werden vor dem Versand gefiltert; daher halten sich auch die bereits installierten App-Versionen auf Ihren Telefonen ohne Update an die Regel. Benachrichtigungen gehen nur an Geräte der betreffenden Filiale. Auch die Menürechte gelten weiter: Wer das Menü Online-Bestellungen nicht öffnen darf, erhält keine Benachrichtigung zu Online-Bestellungen, selbst wenn er in der Regel ausgewählt ist. Wie Sie Rechte einrichten, zeigt die Seite zur Rechteverwaltung.

Glocke und Zähler bleiben unverändert

Die Benachrichtigungsverwaltung ändert nur, wer alarmiert wird. Die Glocke auf der Tischkarte, der Benachrichtigungsverlauf und die Zähler im Menü zeigen weiterhin den echten Stand, und alle sehen sie; wer eine Benachrichtigung ausgeschaltet hat, bekommt lediglich keinen Ton, kein Pop-up und keine Push-Nachricht. Wird ein Tisch geschlossen, werden auch seine offenen Benachrichtigungen geschlossen. Die Töne finden Sie unter Allgemeine Einstellungen › Benachrichtigungstöne: Für Tisch- und Online-Bestellungen wählen Sie getrennte Töne, und die Auswahl gilt jeweils nur für das Gerät. Mehr dazu im Beitrag über Restaurant-Benachrichtigungen.

Mindestbestand-Warnung: einmal pro Artikel

Mindestbestände tragen Sie im Lagermenü auf dem Bildschirm Mindestbestände ein. Tisch-, QR- und Online-Verkäufe verringern den Bestand; fällt ein Artikel auf oder unter seinen Mindestbestand, wird die Warnung einmal gesendet, und gleichzeitig betroffene Artikel werden in einer Benachrichtigung zusammengefasst. Erneut kommt sie erst, wenn ein echter Lagerzugang (Einkauf, Inventurüberschuss, Produktion, Umlagerungseingang usw.) den Bestand über den Wert gehoben hat und der Artikel wieder fällt; ein stornierter oder zurückgegebener Verkauf aktiviert sie nicht neu. Die Arten von Lagerzugängen erklärt unser Beitrag zu Lagerbewegungen.

Eine Beispielverteilung

  • Inhaber: nur Mindestbestand und Automatischer Beleg gestoppt. Kein tägliches Bestellrauschen, aber nichts, was ein Eingreifen erfordert, geht verloren.
  • Kellner: Kellnerruf, QR-Menü-Bestellung, Tischbestellung fertig und Tischhinweis vom Personal. Markiert der Küchenmonitor ein Gericht als fertig, weiß die Person Bescheid, die es serviert; mehr in unserem Leitfaden zum Küchenmonitor.
  • Kasse: Neue Online-Bestellung und Online-Bestellung fertig. Hier wird die Bestellung verpackt, bevor der Fahrer kommt.
  • Küche: oft gar keine; die Bestellungen erscheinen ohnehin auf dem Küchenmonitor und auf den Bons.

Zum Schluss: Ein Telefon erhält Push-Benachrichtigungen immer nur für ein Unternehmen, nämlich das aktive Unternehmen, bei dem zuletzt auf diesem Gerät angemeldet wurde. Führen Sie zwei Betriebe mit demselben Telefon, bleiben die Benachrichtigungen des anderen aus, bis Sie sich dort erneut anmelden. Beobachten Sie die Regeln nach dem Einrichten ein paar Tage und passen Sie die Liste bei Bedarf an.

Häufig gestellte Fragen

Verschwinden Tischglocke und Zähler, wenn ich eine Benachrichtigung ausschalte?

Nein. Glocke, Benachrichtigungsverlauf und Zähler zeigen weiterhin den echten Stand. Die Regel entscheidet nur, wer Ton, Pop-up oder Push-Benachrichtigung erhält.

Muss die App auf den Telefonen aktualisiert werden, damit die Regeln greifen?

Nein. Da die Regel auf dem Server angewendet wird, halten sich auch die bereits installierten App-Versionen an die gespeicherte Einstellung.

Kommt die Mindestbestand-Warnung bei jedem Verkauf erneut?

Nein. Die Warnung wird einmal pro Artikel gesendet. Erneut kommt sie erst, wenn ein echter Lagerzugang den Bestand über den Wert hebt und der Artikel wieder fällt.

RoxPos kostenlos testen

15 Tage kostenlos, keine Karte nötig.

Verwandte Ratgeber